Dienstag, 4. November 2008

Handbuch Kunst mit Kindern

Kinder zum Olymp! - Wege zur Kultur für Kinder und Jugendliche
Herausgegeben von Karin v. Welck und Margarete Schweizer im Auftrag der Kulturstiftung der Länder. Mit Beiträgen von Donata Elschenbroich, Linda Reisch, Wolf Singer u.v.a., Patenbriefe von Georg Baselitz, Thomas Brussig, Dietrich Fischer-Dieskau, William Forsythe, Petra Gerster, den Wise Guys u.a., 352 S. mit 130 farbigen Abbildungen, Klappenbroschur, ISBN 3-87909-829-8, EUR 5,00
Das spartenübergreifende Handbuch für Schulen, Museen und Theater, Künstler und alle anderen, die mit Kunst, Kultur und Kindern arbeiten wollen liefert Denkanstöße und Projektideen, zeigt inspirierende Projekte für alle Altersstufen, gibt nützliche Tipps im Serviceteil: Ansprechpartner, Kontakte, Institutionen, Fördermittel.
Leseproben Theorie: Karin v. Welck - Über die Notwendigkeit einer Kultur- und Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche; Wolf Singer - Musische Bildung muß spätestens im Kindergarten beginnen; Klaus-Ernst Behne - Kultur kommt von ... unten. Zur Notwendigkeit des (Wieder-)gewinns von kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche.
Leseproben Praxis: Der Komponist und die Schule - Die AG Neue Musik am Leininger Gymnasium,Grünstadt; Theater und mehr - Der Kulturverein 3K als innovatives Angebot für eine Stadt und ihre Schulen: Mühlhausen, Thüringen; Großer Auftritt im Museum - Das Projekt »Auf junge Art« in der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ... auf den Webseiten Kinder zum Olymp - Quelle der Information: Kunst in Schulen

Samstag, 1. November 2008

So schön war es beim größten Kinderatelier in Düsseldorf

So schön war es beim größten Kinderatelier am 20. September 2008 (Ankündigung in diesem Blog)

Claudia Seidensticker schreibt: Hallo liebe Kinder, liebe Eltern und Besucher und hallo liebe Unterstützer und Helfer! Eine VISION WURDE REALITÄT. Ich bin überglücklich über unsere gelungene, friedliche, lebendige, lustige, aufregende, bunte und leckere Veranstaltung. Eure Bilder hängen jetzt schon bestimmt an ihrem Platz in Eurem Kinderzimmer oder sogar an der Wohnzimmerwand. Ich habe mir gestern ein paar Impressionen anschauen können und war überwältigt von Eurer Kreativität. Vielen, vielen Dank auch für die gestrigen netten, persönlichen e-mail Danksagungen. Ich war ganz gerührt über die lieben Worte und danke von ganzem Herzen ALLEN, die dazu beigetragen haben. Das Buch zum Fest mit allen Fotos von Euch beim Malen, beim Rahmenprogramm und Fotos von den 100ten Helfern wird sicherlich noch vor Weihnachten erscheinen, so dass ihr Euch alle noch einmal bewundern könnt und damit wir noch lange eine Erinnerung an diesen schönen TAG haben werden.
Die glücklichen Gewinner der Reisen nach Griechenland sind: 1..Met, Noah und Naomi El Hachem haben mitgemalt aus Meerbusch; 2. Alina Lux aus Bochum; 3. Kiki Dietz, Helferin aus Rheinberg, hat selber 2 Kinder. Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich von ganzem Herzen!
Ich grüße Euch alle recht herzlich und wünsche Euch viel viel Freude an Euren Bildern. Eure Claudia Seidensticker und das komplette Team von Krass" - Zum Kinderatelier und Bunte Kinderatelier-Schau in dieser pdf-Datei (3 MB)

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Basteln mit Filz

Karin Neuschütz
Filzen mit Seife und Nadel

120 S., durchgehend farbig, geb., Aus dem Schwedischen von Iris Bierschenk, ISBN-10: 3-7725-2069, ISBN-13: 978-3-7725-2069-3, EUR(D) 19,90, EUR (A) 20,50, CHF 35,90
Karin Neuschütz beschreibt zwei Arten zu filzen: nass, mit warmem Seifenwasser, und trocken, mit der Filznadel. Durch das Filzen mit Wasser und Seife entstehen haltbare Spielsachen, die auch eine unsanfte Behandlung ushalten und gewaschen werden können. Mit der Filznadel dagegen kann man sehr genaue Grenzen zwischen unterschiedlichen Farben ziehen und so detaillierte Figuren gestalten: Verzierungen, Krippenfiguren, schöne Wandbilder. Die Autorin erläutert beide Filztechniken und zeigt, wie man sie miteinander kombinieren kann. Das Buch enthält außerdem Informationen über verschiedene Wollsorten, Pflegeanleitungen und historische Streiflichter.
Aus dem Inhalt: Begriffserklärungen - Filzen mit Seife - Filzen mit der Filznadel - Einige Tipps - Beschreibungen - Historische Streiflichter - Unterschiedliche Wollsorten - Karden - Pflegeanleitung - Literatur - Bezugsquellen
Über die Autorin: Karin Neuschütz,1949 geboren, interessierte sich, neben ihrem Studium der Psychologie, Pädagogik und Soziologie schon immer für Handarbeiten. Sie liebt es, neue Techniken auszuprobieren. In zahlreichen Kursen und Büchern vermittelt sie, Eltern und Lehrern einfache und witzige Ideen für selbst hergestellte Kinderspielzeuge.

Basteln mit Filz

Silke Dümpelmann
Fingerpuppen
aus Filz

124 S., durchgehend farbig, geb., ISBN-10: 3-7725-2182, ISBN-13: 978-3-7725-2182-9, EUR(D) 19,90, EUR (A) 20,50, CHF 34,90
Zarte Merinowolle in verschiedenen Farben bildet das Ausgangsmaterial. Durch das Filzen entstehen robuste und formstabile Figuren, die ganz ohne Nähte in einem Stück gefertigt werden. Die Köpfe der Tiere werden kompakt nass gefilzt; Schnauze und Augen werden nachträglich mit der Filznadel gestaltet und verleihen den Fingerpuppen ihren besonderen Charme. Es lassen sich liebenswerte Fingerpuppen herstellen, mit denen Kinder fantasievoll spielen können, die Tierfiguren eignen sich aber auch für therapeutische Zwecke oder einfach als dekorative Objekte. Ob Hund, Katze oder Maus oder exotische Tiere – Löwe, Giraffe, Elefant oder Tiger –, mit dieser Filztechnik lassen sich nahezu alle Tiere ausdrucksstark formen. Die Figuren aus Filz erfreuen Auge, Herz und Hand und sind bei Kindern ebenso beliebt wie bei Erwachsenen.
Inhalt: Arbeitsplatz und Materialien. Kleine Filzkunde - Filzen einer Fingerpuppe: das «Schema F» - Anleitungen: Einfache Figuren ohne Schwanz (Hund) - Einfache Figuren mit Schwanz: (Hund, Katze, Maus) - Figuren mit Hörnern (Kuh, Widder) - Geflügelte Tiere (Eule, Fledermaus) - Waldtiere (Fuchs, Wildschwein, Hirsch) - Exotische Figuren (Elefant, Giraffe, Leopard) - Nach dem Trocknen: Arbeiten mit der Filznadel - Gestalten des Gesichts (Augen, Schnauze, Schnurrhaare) - Problemlösungen
Über die Autorin: Silke Dümpelmann, geb. 1966, Journalistin,
lebt mit drei Katzen und zwei Ponys in einem alten Herrenhaus bei Marburg. Mitte der 90er Jahre entdeckte sie das Filzen und ist seither von diesem Material fasziniert. Über das Filzen von Taschen und Teppichen entdeckte sie zunehmend das plastische Gestalten, und die ersten Figuren entstanden. Zahlreiche Fingerpüppchen verließen seitdem die Marburger Werkstatt und begeistern Kinder und Eltern ebenso wie Lehrer oder Therapeuten. Silke Dümpelmann ist Mitglied im Bundesverband Kunsthandwerk.

Basteln mit Märchenwolle

Christine Schäfer
Süße Früchtchen
aus Märchenwolle

109 S., durchgehend farbig, geb., ISBN-10: 3-7725-2136, ISBN-13: 978-3-7725-2136-2, EUR(D) 18,90, EUR (A) 19,50, CHF 34,00
Unversponnene Wolle, allgemein auch als Märchenwolle bekannt, ist ein herrliches, weiches Material, das unzählige Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Aus der Fülle ihrer kreativen Ideen hat Christine Schäfer kleine «fruchtige Verlockungen» herausgegriffen, die sich nicht nur wunderbar als Dekorationen für Geschenke eignen, sondern auch einem gedeckten Tisch optisch das besondere Etwas verleihen – dann schmeckt der Kirsch- oder Himbeerkuchen gleich doppelt so gut ... Christine Schäfer erklärt in leicht verständlichen und ausführlichen Arbeitsschritten und mit einer Fülle schöner Details versehen für Geübte und Ungeübte das Gestalten von Früchten und kleinen Figuren: Im kreativen Tun lässt sich so von der Himbeere bis zur Limone, vom Kürbis bis zur Kastanie ein bunter Korb voll wollig-fruchtiger Vielfalt gestalten.
Aus dem Inhalt: Etwas zu den süßen Früchtchen - Materialkunde - Hilfsmittel Filznadel - Wie die süßen Früchtchen entstehen - Proportionen - Flügelformen - Waldfrüchte - Gartenfrüchte - Zitrusfrüchte - Rezept «Lieblingsobstsalat» - Rezept «Grumbeersupp mit Quetschekuche» (Kartoffelsuppe mit Zwetschgenkuchen) - Bezugsquellen

Basteln vor Weihnachten

Viola Ulke
Krippenfiguren

118 S., durchgehend farbig, geb., mit Schnittmusterbogen, ISBN-10: 3-7725-2138, ISBN-13: 978-3-7725-2138-6, EUR(D) 18,90, EUR (A) 19,50, CHF 34,00
Die Zeit um Weihnachten gehört, neben den Urlaubstagen im Sommer, zu den wohl schönsten Familienmomenten im Jahr. Für und mit Kindern diese Zeit künstlerisch und kreativ zu gestalten, dazu möchte das Buch von Viola Ulke beitragen. Stall, Krippe und die verschiedenen Krippenfiguren lassen sich mithilfe genauer Anleitungen herstellen und verleihen so dem Weihnachtszimmer seine ganz besondere Atmosphäre. Maria und Josef, Hirten und Könige, Ochs und Esel, Kamel und Elefant – sie sind ein wichtiges Element für die Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit. Gerade bei Familien mit Kindern dürfen sie nicht fehlen; jedes Jahr aufs Neue freuen sich die Kinder auf die Krippe und ihre Figuren. Viola Ulke beschreibt, wie man Püppchen und Tiere aus Drahtgestell und Naturmaterialien selbst herstellen kann; die Figuren sind ca. 20 cm groß, weich und stabil, haben harmonische Körperproportionen und sind sehr lange haltbar. Mit ihnen kann man unter dem Weihnachtsbaum oder auf einem Jahreszeitentisch eine vielseitige Krippenlandschaft aufbauen.
Aus dem Inhalt: - Am Anfang steht das Drahtgestell - Standfigur für Josef, die drei Könige und den Engel - Grundform kniende Hirten und Maria. Das Drahtgestell für die Maria - Herstellung von Kopf, Händen, Oberkörper und Unterkleid - Figur mit Beinen - Die Bekleidung - Engel - Maria und Josef mit Jesuskind - Lieder und Krippenspiel - Esel - Ochse - Der Stall - Landschaftsgestaltung für den Weg nach Bethlehem - Lieder und Krippenspiel - Alter Hirte - Schäfchen und Hirtenhund - Drei kniende Hirten - Die drei Könige - Kamel - Elefant - Landschaftsgestaltung für die drei Könige - Krippenfiguren
Über die Autorin: Viola Ulke, 1970 in Elsterwerda geboren, lebt mit ihrem Sohn am Bodensee. Sie arbeitete zunächst als Herrenmaßschnederin, später absolvierte sie eine Ausbildung zur Arzthelferin. Die kreative Arbeit mit Kindern und Erwachsenen ist ihr ein großes Anliegen, deshalb bietet sie viele Kurse an, in denen sie ihre Erfahrungen und Anregungen weitergibt.

Freitag, 26. September 2008

Tschaikowskys Kinderalbum

Peter Iljitsch Tschaikowsky, Thomas Kohlhase (Herausgeber,Vorwort), Alexandr Satz (Fingersatz, Interpretationshinweise)
Kinderalbum - Sammlung leichter Stücke für Kinder à la Schumann
Universal Edition, Urtext der neuen Tschaikowsky Gesamtausgabe. Nach den Quellen, op. 39; Klavier, Schwierigkeit: 2-3, 3. Auflage, ISMN: M-50057-176-6, ISBN: 978-3-85055-590-6, 12,95 €
Im Sommer 1878 schrieb Tschaikowsky sein "Kinderalbum", eine "Sammlung leichter Stücke für Kinder à la Schumann", wie es im Untertitel heißt. In Anlehnung an Schumanns "Album für die Jugend" sind die 24 Miniaturen nicht nur technisch leicht ausführbar, sondern im Genre auch unmittelbar auf die Kinderwelt bezogen. Damit sind die Kompositionen für den Unterricht hervorragend geeignet und bilden eine willkommene Bereicherung zu Schumanns Pendant. Die Ausgabe folgt dem Urtext der Tschaikowsky-Gesamtausgabe, die Hinweise zur Interpretation berücksichtigen eine kindgemäße Klavierpädagogik.
Inhalt: Morgengebet - Wintermorgen - Mama - Pferdchenspiel - Marsch der Holzsoldaten - Die neue Puppe - Die Krankheit der Puppe - Das Begräbnis der Puppe - Walzer - Polka - Mazurka - Russisches Lied - Der Bauer spielt auf der Harmonika - Kamarinskaja - Italienisches Liedchen - Altes französisches Liedchen - Deutsches Liedchen - Neapolitanisches Liedchen - Ammenmärchen - Baba-Jaga - Süße Träumerei - Lied der Lerche - In der Kirche - Der Leierkastenmann singt

Eine Aufführung in Zürich (September 2008): Pjotr Tschaikowski * Пётр Ильич Чайковский wurde 1840 in Wotkinsk geboren, etwa 800 km nordöstlich von Moskau. Schon mit vier Jahren wollte der kleine Pjotr Klavierunterricht, was seine Eltern doch sehr erstaunte. Als sein Vater aber aus Sankt Petersburg ein mechanisches Klavier nach Hause brachte, war der noch nicht einmal fünf Jahre alte Pjotr hell begeistert. Und als seine Mutter ihn danach zum ersten Mal auf einem Klavier Tonleitern spielen liess, konnte er schon ein Stück nachspielen, das er früher einmal gehört hatte. Die Familie engagierte deshalb die Klavierlehrerein Maria Paltschikowa, die bald erkennen musste, dass der kleine Pjotr besser vom Blatt spielte als sie selbst. Trotzdem musste Tschaikowski als junger Mann die Rechtsschule in Sankt Petersburg absolvieren und anschliessend im Justizministerium arbeiten. Während dieser Zeit nahm er aber aus eigenem Antrieb private Klavierstunden und begann 1866 zu komponieren. Heute gilt Pjotr Tschaikowski als bedeutendster russischer Komponist des 19. Jahrhunderts ... Mit vielen Bildern auf krusenstern.ch

Donnerstag, 11. September 2008

"Himmel und Hölle", "Räuber und Gendarm", Bastelarbeiten und mehr

Johanna Woll, Theo Götz, Margret Merzenich
Alte Kinderspiele

128 S., 44 Farbf., 30 Zeichn., 23 Lieder nach Noten., kart. ISBN 978-3-8001-6896-5, € 9,90
Sind nicht stets die einfachen, oft Jahrhunderte alten Spiele wie "Himmel und Hölle", "Räuber und Gendarm", Bastelarbeiten wie Pfeil und Bogen, Weidenflöte oder Drachen die eigentlichen Lieblinge der Kinder gewesen? In diesem Buch finden Sie eine breitgefächerte Zusammenstellung alter Kinderspiele. Nach einem geschichtlichen Überblick werden beispielsweise Lauf- und Fangspiele, Zungenbrecher und Abzählverse sowie selbstgefertigtes Spielzeug wie Wollepüppchen oder die Strickliesel beschrieben.
Kinderspiele: Lauf- und Fangspiele, Versteckspiele, Blinde Kuh, Pfänderspiele, Ballspiele, Ratespiele, Abzählverse; Für die Kleinsten: Fingerspiele, Kinderreime, Kinderlieder; Im Jahreslauf: Martinstag, Klopfnächte, Neujahr, Dreikönig, Osterspiele. Spielzeug basteln aus Naturmaterial, Drachen bauen, Papier falten, Strickliesel, Fadenspiele und vieles mehr.
Vorwort von Dr. Heinrich Mehl (Hohenloher Freilandmuseum): Ein Buch über "alte Kinderspiele" in einer Zeit, da die Geschäfte überquellen von Baukästen, Puppen und Stofftieren? Beschreibung einfacher Reigen und Abzählreime, traditioneller Versteck- und Hüpfspiele, wo doch Verlage in wachsender Zahl neue Kinderbücher und Spielideen produzieren, wo es Kinderkino und pädagogische Fernsehprogramme für Kinder gibt? Verlag und Autoren sind der Meinung, daß hier kein Widerspruch vorliegt, im Gegenteil: sie glauben, daß es gerade heute lohnt, an die Kinderwelt der Vergangenheit zu erinnern. Unsere Großeltern und Eltern, vor allem auf dem Land und in einfachen Verhältnissen aufwachsend, kannten in ihrer Jugend kein aufwendiges technisches Spielzeug, keine von Designern ausgetüftelten Gesellschaftsspiele - und sie spielten ebenso oft und ebenso konzentriert und leidenschaftlich wie Kinder heute! Ihre Spielwelt war weniger geplant und gestaltet von Pädagogen, Autoren, Animateuren (also von Erwachsenen), sie entstand viel unmittelbarer aus den Bedürfnissen, aus der Phantasie und Erfindungsgabe der Kinder heraus. Wenn heute eine vollendet "ausgestattete" Puppe, ein Bauernhof aus realistisch geformten Plastikteilen die Kinderaugen beglückt, so schufen die Kinder von einst mit ihrer Vorstellungskraft die gleichen Spielbegleiter aus Woll- und Stoffresten, aus aufgelesenen Kastanien und Tannenzapfen.
Ob die Kinder unserer Zeit, inmitten einer nahezu grenzenlosen Fülle an Spielangeboten, wirklich glücklicher sind? Sind nicht stets die einfachen, teilweise jahrhundertealten Spiele "Himmel und Hölle", "Räuber und Gendarm", die vertrauten Abzählreime, Bastelarbeiten wie Pfeil und Bogen, Weidenflöte, Papierhelm oder Drachen die eigentlichen Lieblinge der Kinder gewesen? Andere Umweltbedingungen, die Verstädterung unserer Welt, "Pädagogisierung" heutigen Kinderlebens - sie bewirken unausweichlich eine Veränderung von Spielen und Spielzeug. Wenn Kinder die klassischen Spiele des 19. und frühen 20. Jahrhunderts heute nicht mehr spielen, so sind wir Erwachsenen daran schuld. Ist es deshalb nicht an der Zeit, "alte Kinderspiele" festzuhalten und die Erwachsenen zu ermuntern, diese an ihre Kinder weiterzugeben?
Die Autoren des Buches gehören zum ehrenamtlichen Mitarbeiterkreis des Hohenloher Freilandmuseums. Ihr Zusammensein mit Kindern im Museum, Mitarbeit bei Aktionstagen und Ausstellungen, eigene Forschungs- und Sammeltätigkeit im ländlichen Hohenlohe haben sich gleichsam "spielerisch" zu diesem Buch verdichtet. Grundlagen waren stets praktische Erfahrungen, Gespräche, Beobachtungen, nicht akademisches Quellenstudium - so sieht sich vorliegende Arbeit als mit Kopf und Herz geschriebene Sammlung, gedacht als Erinnerung, Ermunterung, Anleitung für all diejenigen, die Kinder lieben. - Inhaltsverzeichnis und Register: Deutsches Fachbuch

Erlebnispädagogik mit Wolle

Irmgard Kutsch, Christian Tangemann und Brigitte Walden
Die Wollwerkstatt
- mit einer Anleitung zur Filznadeltechnik und Geschichten von Olaf aus Windebüll

144 seitiger geb. Farbbildband, 21 x 28 cm, ISBN 3-9808672-5-0, € 18,-
Mit weichen warmen Wollebergen begegnet die Erlebnispädagogik der Natur-Kinder-Garten-Werkstatt dem kantig-kalten Strom der Zeit. In der handwerklichen Verarbeitung der Wolle entdecken wir das Ursprüngliche wieder und lernen in seiner lebendigen Pflege und Weiterführung Vergangenheit zu verstehen, Gegenwart zu begreifen, Zukunft zu gestalten. - Der Zauber der Wollwerkstatt liegt im Erfahren unserer Sinne: Beim Fühlen der Wolle, Bewegen und Begreifen, beim Riechen von Rohwolle und beim Sehen der verschiedenen Farben und Wolllocken. Im Umgang mit der Wolle lernen bereits die kleinsten Geschicklichkeit und Geduld. Wir können unsere Phantasie freilassen und uns kreativ entfalten. Wir spüren ihre Wärme vom ersten Verarbeiten an, unsere Augen beginnen zu glänzen und unsere Wangen röten sich im Umgang mit ihr. Kinder verarbeiten die Wolle mit Freude und sind stets erfolgreich im Umgang mit ihr. Die Wollwerkstatt begegnet dem kalten Strom der Zeit mit der sinnlichen Erfahrung und der handwerklichen Verarbeitung von warmen und weichen Wollbergen. Die Wiederentdeckung des Ursprünglichen, seine lebendige Pflege und Weiterführung befähigen die Kinder unserer Zeit - Mehr von Irmgard Kutsch siehe auch in diesem Blog: Natur-Kinder-Garten-Werkstatt

Mittwoch, 13. August 2008

Malen macht Spaß - Das größte Kinderatelier in Düsseldorf am 20. September 2008

Malen macht Spaß, erst recht in der Gruppe!
Im größten Kinderatelier zählt der kreative Prozess, das Dabeisein. Es gibt kein richtig oder falsch – die Freude am Malen steht im Vordergrund. Gleichzeitig möchten wir den Guinness Rekord aufzustellen. Den erreichen wir, wenn mindestens 1000 Kinder gleichzeitig mit Pinsel & Farbe malen. Mitmachen können alle Kinder von 6 bis 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Auch die Eltern, Geschwister und Freunde werden einen schönen Tag erleben, für sie gibt es während des Kinderateliers ein umfangreiches & buntes Rahmenprogramm.
Die Künstlerin Claudia Seidensticker ist seit über 20 Jahren künstlerisch aktiv und begleitet Kinder in ihrer Kreativität. Mit dem größsten Kinderatelier Deutschlands wird ein integrativer Erlebnisraum geschaffen, für Generationen und Kulturen: Jung & Alt, Behinderte & Nichtbehinderte. Das Kinderatelier ermöglicht Begegnungen, schafft Gemeinsamkeiten und einen Tag voller Spaß für die ganze Familie. - Kinderatelier

Montag, 11. August 2008

Jugend schreibt (online)

Jugend schreibt
Gedichte und Kurzgeschichten - einfach mitmachen!

Leseprobe: " ... Kinderauge wunderbar, / entführ´ mich in die Welt, / wo jedes Kind ein Held noch war, / wo alles steht und fällt ... Wo du noch findest wahren Mut, / Feenstaub und Drachenblut, / Hexe, Magier, Hippogreif, / weiße Mähne, gold´ner Schweif. / Wo alles spricht und alles lebt, / das Märchen an der Wahrheit klebt ..." (Helena Hilgers, 13 Jahre) - Kultura extra

Kinder schreiben Märchen

Es war einmal - Kinder schreiben Märchen
Papierfresserchen Verlag 2007, TB, 192 S., ISBN: 978-3-940367-006, 12,90 Euro
Im Rahmen des internationalen Schreibwettbewerbs für Kinder im Jahr 2007, der unter dem Motto "Es war einmal - Kinder schreiben Märchen" stand, reichten 651 Kinder aus 27 Ländern der Erde genau 603 Märchen ein. Die schönsten 70 finden sich in diesem Buch wieder.
Leseprobe: Es war einmal ein Märchen. Es hieß „Das Märchen“ und wurde von Anne Susann Salm geschrieben. Anne-Susann Salm hatte es aber nur geschrieben, damit alle in der Familie glücklich wurden. Aber das Märchen wollte trotzdem in ein Märchenbuch. Es fühlte sich manchmal allein. Es wollte mit anderen Märchen zusammen sein. Eines Tages lag es auf Anne-Susanns Schreibtisch und langweilte sich. Das Fenster war offen und das Märchen fror ein bisschen. Vor ihm lag ein Märchenbuch aufgeschlagen. Es dachte: Ein aufgeschlagenes Märchenbuch! Endlich habe ich die Gelegenheit andere Märchen kennen zu lernen! In dem Moment kam ein Wind auf und sauste durch das Fenster. Er faste das Märchen und sauste mit ihm direkt auf das Märchenbuch zu. Plupp! Das Märchen landete etwas hart. Es stand auf und schaute sich um. (Anne Susann Salm: Das Märchen)